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Dani­el Hope

Violine / Leitung
Geiger am Flügel

Der Gei­ger Dani­el Hope steht seit mehr als 30 Jah­ren als Solist auf der Büh­ne und wird welt­weit für sei­ne musi­ka­li­sche Krea­ti­vi­tät und sein Enga­ge­ment für huma­ni­tä­re Zwe­cke geschätzt und gefei­ert.
Im Som­mer 2026 über­nimmt Dani­el Hope die Inten­danz des Menu­hin Fes­ti­vals Gstaad – es ist die 70. Aus­ga­be des Fes­ti­vals seit der Grün­dung durch Yehu­di Menu­hin und Ben­ja­min Brit­ten. Seit 2016 ist er Music Direc­tor des Zür­cher Kam­mer­or­ches­ters, und 2018 über­nahm er die­sel­be Posi­ti­on beim New Cen­tu­ry Cham­ber Orches­tra in San Fran­cis­co. 2019 wur­de Hope zudem Artis­tic Direc­tor der Frau­en­kir­che Dres­den, und seit 2020 ist er Prä­si­dent des Bon­ner Beet­ho­ven­hau­ses, in der Nach­fol­ge von Joseph Joa­chim und Kurt Masur. Seit 2007 ist er Exklu­siv­künst­ler der Deut­schen Gram­mo­phon, und als Kam­mer­mu­si­ker und Solist bereist Hope die gan­ze Welt, wobei er mit füh­ren­den Orches­tern und Diri­gen­ten zusammenarbeitet.

Hope ist regel­mä­ßig zu Gast in berühm­ten Kon­zert­sä­len und bei renom­mier­ten Fes­ti­vals, von der New Yor­ker Car­ne­gie Hall bis zum Syd­ney Ope­ra House, von Salz­burg bis Aspen und Tan­gle­wood, von Schles­wig-Hol­stein und Gstaad bis zu den BBC Proms in Lon­don. Er arbei­tet mit Diri­gen­ten wie Kurt Masur, Chris­toph Eschen­bach, Simon Ratt­le, Vla­di­mir Jurow­ski, Iván Fischer und Chris­ti­an Thie­le­mann sowie mit welt­be­kann­ten Orches­tern wie den Sin­fo­nie­or­ches­tern von Ber­lin, Bos­ton, Chi­ca­go, Lon­don, Los Ange­les, Paris und Tokio. Eine enge Zusam­men­ar­beit ver­bin­det ihn dar­über hin­aus mit Kom­po­nis­ten wie Alfred Schnitt­ke, Györ­gy Kur­tág, Mark-Antho­ny Tur­na­ge, Tōru Tak­emit­su und Tan Dun.

Sei­ne Dis­ko­gra­fie umfasst mehr als 30 Alben, die mit Prei­sen wie dem Deut­schen Schall­plat­ten­preis, dem Dia­pa­son d’Or des Jah­res, dem Edi­son Clas­si­cal Award und dem Prix Cae­ci­lia aus­ge­zeich­net wur­den und regel­mäs­sig den Bei­fall der Pres­se fin­den (New York Times: „eines der bes­ten Alben des Jah­res“; Gra­mo­pho­ne: “top choice of all available recor­dings“).
Hope ist pas­sio­nier­ter Kam­mer­mu­si­ker und war lan­ge Jah­re Mit­glied des Beaux Art Tri­os. Sei­ne künst­le­ri­sche Viel­sei­tig­keit zeigt sich auch in Pro­jek­ten mit Künst­lern wie Klaus Maria Bran­dau­er, Sebas­ti­an Koch, Iris Ber­ben, Mia Far­row oder Sting sowie in Rund­funk- und Fern­seh­mo­de­ra­tio­nen. Ein Doku­men­tar­film mit dem Titel Dani­el Hope – The Sound of Life lief 2017 in Nord­ame­ri­ka, Aus­tra­li­en und Euro­pa in den Kinos.

Jede Woche mode­riert er seit 2016 auf WDR3 die Sen­dung „Dani­el Hope per­sön­lich“; dane­ben hat er vier Bücher geschrie­ben, die alle bei Rowohlt erschie­nen sind und zu Best­sel­lern avan­cier­ten. Er schreibt für das Wall Street Jour­nal und den Guar­di­an und lädt für sei­ne Rei­he „Hope@9pm“ Talk­gäs­te aus Kul­tur und Poli­tik zum Salon­ge­spräch ins Ber­li­ner Kon­zert­haus ein.
Zur Unter­stüt­zung ande­rer Künst­ler kon­zi­pier­te und mode­rier­te Dani­el Hope wäh­rend des Lock­downs 2020 in der Live­stream-Serie „Hope@Home“ über 150

Sen­dun­gen mit Musik und Gesprä­chen, die von Arte über­tra­gen wur­den und in der Künst­ler von Robert Wil­son bis Lang Lang zu Gast waren.

Dani­el Hope stu­dier­te Vio­li­ne bei Zak­har Bron, Itz­hak Rash­kovs­ky und Felix Andrievs­ky und absol­vier­te sei­ne Aus­bil­dung an der Lon­do­ner Roy­al Aca­de­my of Music. Er arbei­te­te eng mit sei­nem Men­tor Yehu­di Menu­hin zusam­men, mit dem er zahl­rei­che Kon­zer­te welt­weit gab.

Hope ist Trä­ger des Ver­dienst­kreu­zes am Ban­de der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und wur­de 2015 mit dem Euro­päi­schen Kul­tur­preis aus­ge­zeich­net.
Er lebt mit sei­ner Fami­lie in der Schweiz und spielt die „Ex-Lipiń­ski“ Guar­ne­ri del Gesù von 1742, die ihm zur Ver­fü­gung gestellt wird.