von The Strad als „wahrhaft beeindruckende junge Künstlerin“ gewürdigt – ist eine ausdrucksstarke Solistin und vielseitige Kammermusikerin. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie in Zürich, verbrachte sie ihre frühe Kindheit auf Konzertreisen mit dem Streichquartett ihrer Eltern. Zu ihren wichtigsten Lehrern zählen Thomas Grossenbacher (Zürich), Jens Peter Maintz (Berlin) und Steven Isserlis. Chiara ist 1. Preisträgerin des Internationalen Lutosławski-Cellowettbewerbs in Warschau sowie des Pierre Fournier Awards in London.
Als Solistin trat sie mit Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Beethoven Orchester Bonn, dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester, dem Philharmonia Orchestra London und der Kammerakademie Potsdam auf. Sie ist regelmässig bei international angesehenen Festivals zu Gast, darunter das Musikdorf Ernen, das Menuhin Festival Gstaad und das International Musicians Seminar Prussia Cove. Ihre erste Solo-CD mit dem Münchener Kammerorchester erschien 2016 bei Sony, gefolgt von einer Einspielung mit Werken von Ernest Bloch im Jahr 2017.
Seit 2018 ist Chiara Cellistin des traditionsreichen Carmina Quartetts und verbindet ihre solistischen Projekte mit einer intensiven kammermusikalischen Tätigkeit. Im Herbst 2023 übernahm sie zudem eine Professur für Cello an der Hochschule der Künste Bern (Nachfolge von Antonio Meneses) und gibt Meisterkurse im In- und Ausland.
Neben ihrer musikalischen Laufbahn ist Chiara auch Psychologin (MSc) und widmet sich in ihrer Forschung mentalen Zuständen beim Üben und in Auftrittssituationen.

