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Juli­an Steckel

Violoncello
© Marco Borggreve

Musik ent­steht aus einer Erfüllung. Das Publi­kum spürt, ob auf der Bühne jemand emp­fin­det, was er ausdrückt, oder imi­tiert, was er glaubt, emp­fin­den zu müssen. Juli­an Ste­ckel spielt wie jemand, der etwas Leben­di­ges zu tei­len hat.

Erfah­run­gen, Erin­ne­run­gen, Orte, Begeg­nun­gen häuft das Leben auto­ma­tisch an. Was einen Men­schen aus­zeich­net ist, wie er dar­aus her­vor­geht: Nach dem Gewinn des ARD Musik­wett­be­werbs 2010 ging Juli­an Ste­ckels Solo­kar­rie­re los. Seit­dem trat er mit dem Gewand­haus­or­ches­ter Leip­zig, dem Sym­pho­nie­or­ches­ter des Baye­ri­schen Rund­funks, dem Roy­al Phil­har­mo­nic Orches­tra, dem Orches­t­re de Paris, dem Rot­ter­dam Phil­har­mo­nic Orches­tra und den Sankt Peters­bur­ger Phil­har­mo­ni­kern auf. Er arbei­te­te unter ande­rem mit den Diri­gen­ten Chris­toph Eschen­bach, Sir Roger Nor­ring­ton, Vale­ry Ger­giev, Jakub Hrůša, Mario Venz­a­go, Fabi­en Gabel, John Storgårds, Lahav Shani, Ant­o­ny Her­mus, Chris­ti­an Zacha­ri­as und Micha­el San­der­ling. Im Bereich der Kam­mer­mu­sik gehören und gehörten Jani­ne Jan­sen, Chris­ti­an Tetz­laff, Ant­je Weit­haas, Ren­aud Capuçon, Vero­ni­ka Eber­le, Vil­de Frang, Karen Gomyo, Antoi­ne Tame­s­tit, Lars Vogt, Eli­sa­beth Leons­ka­ja, Paul Rivi­ni­us, Denis Kozhuk­hin und die Quar­tet­te Modiglia­ni, Armi­da und Ébène zu sei­nen Partnern.

Sein Spiel ist von einer Mühelosigkeit, die kei­ne tech­ni­schen Gren­zen zu ken­nen scheint. Eine ener­gi­sche Kraft, die aus wenig Auf­wand ent­steht. Etwas, was vie­le suchen und nur weni­ge fin­den. Talent und die Kind­heit im musi­ka­li­schen Eltern­haus sieht er als Geschenk, genau wie die Begeg­nung mit sei­nen Lehrern.

In der lau­fen­den Sai­son gibt Juli­an Ste­ckel sein Debüt mit dem Münchner Kam­mer­or­ches­ter (Cle­mens Schuldt), dem Orches­tra del­la Tos­ca­na (Alex­an­der May­er) und dem MDR Sin­fo­nie­or­ches­ter Leip­zig unter der Lei­tung von Den­nis Rus­sell Davies. Wie­der­ein­la­dun­gen führen ihn u.a. zum Natio­nal­thea­ter-Orches­ter Mann­heim, dem Bel­gra­de Phil­har­mo­nic Orches­tra, dem Orches­t­re Sym­pho­ni­que de Québec (Otto Tausk) sowie dem Kris­ti­an­sand Sym­fo­nior­kes­ter und dem Auck­land Sym­pho­ny Orches­tra, gemein­sam mit Gior­da­no Bellincampi.

Dane­ben bleibt Kam­mer­mu­sik für ihn Inspi­ra­ti­ons­quel­le und kom­mu­ni­ka­ti­ver Nährboden: u.a. bringt er mehr­mals den kom­plet­ten Zyklus der Beet­ho­ven Sona­ten für Vio­lon­cel­lo und Kla­vier mit Paul Rivi­ni­us zum Klin­gen und ist auf Aus­tra­li­en-Tour­nee mit dem Skri­de Quar­tett sowie im Trio mit Karen Gomyo und Olli Mustonen.